Der Fotograf Manfred Kastner macht seine Bilder zum Ort der Besinnung.
Er sieht im Ganzen das Detail und im Detail das Ganze. Kastner
führt den Betrachter seiner Arbeiten durch Kontinente, Länder und Landstriche bis in mikrokosmische
Welten.
Dabei erweist er sich nicht als Dramatiker, sondern als Schauender, einer mit der Sehnsucht nach Behütung:
viele seiner fotografischen Arbeiten sind wie eigenwillige Versuche die Schönheit der Welt irgendwie
doch zu bewahren - sei es als eine Fotografie.

Seit 1987 hat der
Fotograf, der 1937 in Schweinfurt geboren wurde und
seit 1958 am Bodensee lebt, immer wieder Fotoreisen unternommen. Diese Reisen führten
ihn unter anderem nach Peru, Mexico, Brasilien, Bolivien, Italien, Sizilien, durch die Wüste nach
Mali, nach Spanien, Israel und Jordanien. Und natürlich auch immer wieder in die vergleichsweise nähere
Umgebung,
zur Insel Rügen, nach Frankreich und in die Schweiz. Manfred
Kastner arbeitet als Fotograf ebenso behutsam wie kraftvoll. Die Intimität, die seine Bilder ausstrahlen,
scheint die natürliche Folge eines tiefen Respekts, mit dem sich Kastner seinen Sujets nähert. Er behandelt
das unerschöpfliche Thema Natur ohne einen pragmatischen Anspruch auf Vollständigkeit. |