Die folgenden Unterseiten geben einen guten Einblick in das malerische Schaffen von Guido Baumgartner. Das Arbeiten in Serien ist seine bevorzugte Methode, was ihm erlaubt, die sich selbst auferlegte Fragestellung in verschiedene Richtungen auszuloten, in Varianten zu erproben und ihre Aspekte zu erfassen. Jede Unterseite zeigt eine Serie (Titel anklicken). Die Malerei von Guido Baumgartner vereint konstruktive und gestische Elemente. Die starren, geraden Strukturen verkörpern die geistig-ordnenden Kräfte des Geistes, während die schwungvoll, frei hingemalten Linien für die vitalen Kräfte stehen. Guido Baumgartner sucht in seiner Malerei das Gleichgewicht zwischen diesen beiden Polen, wobei die zum Chaos tendierenden Kräfte bzw. die gestisch-expressiven Elemente nie überborden. Die Frage nach dem Ausgleich ist eine philosophische: Wieviel Disziplin und Struktur erträgt der Mensch, ohne zu erstarren, wieviel Impulsivität und Freiheit sind zulässig, ohne ein Chaos heraufzubeschwören? Das Gleichgewicht ist ein labiles, das immer wieder gefunden werden muss. Wo sich das Gleichgewicht einstellt, entsteht Harmonie. 
Aus der Serie Matrix - Aspekte des Werdens: 'Krise' und 'Geisteskraft' |